@Supertyp: Brauchst dir ja nur durch den Kopf gehen lassen:
Wie soll eine Membran mit winzigkleinen Löchern den Gasaustausch fördern?
Sowas behindert den Gasaustausch, ein normales Gewebe kann so was viel besser, da kann Wasserdampf praktisch ungehindert durchdifundieren.
Hat ja schließlich auch einen Sinn dass die ganzen windstoppermembranen größere Poren haben und da leichte Abstriche bei der Wasserdischtheit in Kauf genommen wird.
Eine Klimamembran hat die Hauptaufgabe wasserdicht zu sein und soll halt auch atmungsaktiv sein, die Atmungsaktivität ist aber nie so toll wie ohne Membran.
Mein altes (membranlose) Geländejäckchen ist z.B. wenns warm ist um einiges angenehmer zu tragen als das Klimamembranzeug (ohne Innenjacke in etwa gleich stark bzw. wenig gefüttert).
Funktionsunterwäsche bei Lidl
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Es geht nicht darum den "Gasaustausch" zu fördern, sondern die Membran soll Dampf und Schweiß nur in eine Richtung durchlassen. Von innen nach außen.
Ich muss aber auch Stjopa Recht geben. Natürlich herscht auch mit Klimamembran innen immer eine höhere Luftfeuchtigkeit als außen, sonst würde der Dampftransport zum Stillstand kommen. Es ist aber immer noch relativ trockener als in durchgeschwitzten Stoffklamotten.
Fakt ist, was einmal auf der Außenseite der Membran gelandet ist kommt nicht mehr rein. Bei normalen Klamotten fehlt dieser Einbahnstrassen-Effekt. Nach längerer Zeit bildet sich eine homogene Feuchtigkeitsverteilung d.h. im schlimmsten Fall kleben die Klamotten am Körper.
Ich freue mich übrigens das diese Diskussion wieder einen sachlichen Verlauf genommen hat.
Ich muss aber auch Stjopa Recht geben. Natürlich herscht auch mit Klimamembran innen immer eine höhere Luftfeuchtigkeit als außen, sonst würde der Dampftransport zum Stillstand kommen. Es ist aber immer noch relativ trockener als in durchgeschwitzten Stoffklamotten.
Fakt ist, was einmal auf der Außenseite der Membran gelandet ist kommt nicht mehr rein. Bei normalen Klamotten fehlt dieser Einbahnstrassen-Effekt. Nach längerer Zeit bildet sich eine homogene Feuchtigkeitsverteilung d.h. im schlimmsten Fall kleben die Klamotten am Körper.
Ich freue mich übrigens das diese Diskussion wieder einen sachlichen Verlauf genommen hat.

Zuletzt geändert von Supertyp am 10.03.2010, 12:34, insgesamt 1-mal geändert.
- Supertyp
- cb-500.de User
Klar geht’s um Gasaustausch.
Wir sprechen schließlich von gasförmigen Wasser.
Gase haben einfach das Bestreben sich zu vermischen (durch die Wärmebewegung der Molekühle).
Wenn ich jetzt auf einer Stelle einen erhöhten Wasserdampfanteil habe wird sich halt das mit der umgebenden Luft vermischen und wird sich so schnell angleichen.
Wenn ich nun ein völlig dichtes Material dazwischen habe (Regengewand, Gummistiefel) geht das nicht.
Eine Kliemamembran lässt diesen Gasaustausch zu aber eben mit Einschränkungen.
Einseitig ist da gar nichts, wie sollte das auch funktionieren?
Eine Klimamembran ist nichts anderes als eine Membran mit sehr kleinen Löchern.
Durch diese Löcher passen einzelne Wassermoleküle aber kein flüssiges Wasser.
Wir sprechen schließlich von gasförmigen Wasser.
Gase haben einfach das Bestreben sich zu vermischen (durch die Wärmebewegung der Molekühle).
Wenn ich jetzt auf einer Stelle einen erhöhten Wasserdampfanteil habe wird sich halt das mit der umgebenden Luft vermischen und wird sich so schnell angleichen.
Wenn ich nun ein völlig dichtes Material dazwischen habe (Regengewand, Gummistiefel) geht das nicht.
Eine Kliemamembran lässt diesen Gasaustausch zu aber eben mit Einschränkungen.
Einseitig ist da gar nichts, wie sollte das auch funktionieren?
Eine Klimamembran ist nichts anderes als eine Membran mit sehr kleinen Löchern.
Durch diese Löcher passen einzelne Wassermoleküle aber kein flüssiges Wasser.
- Andreas.
- Stammuser
weshalb ja auch membranhandschuhe und heigriffe bei regen dumm sind.
dadurch dampft es einfach mal von aussen nach innen.
testet einfach selbst. stellt euch mit nem pullover, mit ner membranjacke und mit nem plastiksack im sommer an n windigen platz und dann beobachtet mal wo die kleidung am wenigsten klebt ;o)
es gibt einfach kein membran die so viel dampf durchlässt, bzw es bildet sich nie so schnell dampf wie man schwitzt. hat man nu n luftzug, wird die haut direkt gekühlt. wenn sie leicht feucht ist um so mehr. wenn man funktionsunterwäsche trägt entstehen dadurch quasi nirgends feuchte stellen und wenn dann trocknen sie schnell wieder.
dadurch dampft es einfach mal von aussen nach innen.
testet einfach selbst. stellt euch mit nem pullover, mit ner membranjacke und mit nem plastiksack im sommer an n windigen platz und dann beobachtet mal wo die kleidung am wenigsten klebt ;o)
es gibt einfach kein membran die so viel dampf durchlässt, bzw es bildet sich nie so schnell dampf wie man schwitzt. hat man nu n luftzug, wird die haut direkt gekühlt. wenn sie leicht feucht ist um so mehr. wenn man funktionsunterwäsche trägt entstehen dadurch quasi nirgends feuchte stellen und wenn dann trocknen sie schnell wieder.
- DonUschi
- Stammuser
Andreas. hat geschrieben:Eine Klimamembran ist nichts anderes als eine Membran mit sehr kleinen Löchern.
Durch diese Löcher passen einzelne Wassermoleküle aber kein flüssiges Wasser.
Und außer diesen mikroporösen Membranen gibt es noch die hydrophilen Folienmembranen, die etwas anders funktionieren:
http://www.chemie.fu-berlin.de/chemistr ... mpatex.htm
Und um noch sachlicher
zu werden hab ich noch zwei Zitate.Ich mag es zwar nicht aus der Wikipedia zu zitieren aber bei dem Inhalt konnte ich einfach nicht widerstehen:
Wikipedia über Funktionstextil hat geschrieben:Die Atmungsaktivität wird allerdings oft übertrieben. Durch 1 m² Membran können 30 bis 300 g Dampf pro Stunde entweichen. Bei extremer Belastung sondert der Körper die zehnfache Menge ab, bis zu zwei Liter Schweiß pro Stunde. Bei feucht-warmem Wetter mit Temperaturen oberhalb von 15°C funktionieren Klimamembrane sehr eingeschränkt.
Wikipedia über Gore-Tex hat geschrieben:Die sogenannte Atmungsaktivität ist wie bei allen wasserdichten Systemen limitiert. Das Verdampfen von Schweiß durch die Membran kann nur erfolgen, wenn die Außentemperatur wesentlich niedriger als die Temperatur in dem Bekleidungsteil ist. Für die Funktion der Membran ist also ein ausreichender osmotischer Druck und eine Temperaturdifferenz von etwa 15 °C nötig. Somit funktioniert diese Atmungsaktivität nur bei Außentemperaturen niedriger als ungefähr 15−18 °C. Bei höheren Temperaturen diffundiert nur noch wenig Wasserdampf durch die Membran; man schwitzt.
Für die kompletten Artikel bitte auf die Zitate klicken!
Noch was zum Thema Einbahnstraße:
Wer seine außen nasse Jacke mal bei einer Pause einfach über den Stuhl gehängt und später wieder angezogen hat der weiß, daß die Membran sehr wohl in beide Richtungen funktioniert: Danach ist die Jacke auch innen feucht!
- BW
- Stammuser
was ja bedeutet, dass man nicht unbedingt auf qualität achten muss, oder? wasserdicht sind sie alle. athmungsaktiv alle nicht sonderlich doll.
bestärkt mich nur wieder im sommer mal ne mash-kombi zu probieren. ist grad erst eine raus gekommen die nach dem prinzip von leder-textilmix basiert. sturzstellen verstärkt. weniger gefährdete stellen wie innen-/ oberschenkel und brust mesh gewebe und wie ich hoffe brauchbare protektoren..
bestärkt mich nur wieder im sommer mal ne mash-kombi zu probieren. ist grad erst eine raus gekommen die nach dem prinzip von leder-textilmix basiert. sturzstellen verstärkt. weniger gefährdete stellen wie innen-/ oberschenkel und brust mesh gewebe und wie ich hoffe brauchbare protektoren..
- DonUschi
- Stammuser
DonUschi hat geschrieben:was ja bedeutet, dass man nicht unbedingt auf qualität achten muss, oder?
Könnte man jetzt denken, stimmt aber nicht!
Obwohl die Atmungsaktivität begrenzt ist gibt es doch große und durchaus spürbare Unterschiede zwischen den verschiedenen Sorten und Herstellern. Meist wird die Atmungsaktivität ja auch in Gramm Wasser pro Fläche und Zeit angegeben und ist damit recht gut vergleichbar.
Wenn zu einer guten Membran dann noch eine gute Membranventilation in Form von Belüftungsreißern zur Ausstattung zählt ist die Verdunstungskälte schon recht ordentlich solange der Fahrtwind über die Membran streichen kann.
Kein Vergleich zu Mesh-Gewebe oder perforiertem Leder aber viel besser als Billigbekleidung mit Klimamembranen, die man auch mit gutem Gewissen als atmungspassiv bezeichnen könnte.
- BW
- Stammuser
teuer war büse nu nicht. unterstes ende aber auch nicht. Reissa® Z-Liner Klimamembrane
naja wohl doch unteres ende. ich bin auf jeden fall nicht zufrieden...hatte mal im reperaturfall ne rukka kombi. allein durch die wahrscheinlich nicht so dollen luftigen protektoren sehr angenehm! obwohl die keinerlei belüftungsöffnungen hatte. ^^
naja wohl doch unteres ende. ich bin auf jeden fall nicht zufrieden...hatte mal im reperaturfall ne rukka kombi. allein durch die wahrscheinlich nicht so dollen luftigen protektoren sehr angenehm! obwohl die keinerlei belüftungsöffnungen hatte. ^^
- DonUschi
- Stammuser
Membrantest in "Motorrad, Reisen & Sport" (06/2004)
Wobei man fairerweise hinzufügen muß, daß Gore-Tex mit der XCR-Membran gleichgezogen hat.
porenlose Premium Polo-Tex 18,1 g/m2/h
mikroporöse Gore-Tex 15,6
porenlose Sympatex 15,0
Aerotex 13,3
Soltotex 13,2
Sheltex 13,1
Drygate 12,1
Techpor 11,5 g/m2/h
Venturi 10,8 g/m2/h
Reissa 10,2
Wobei man fairerweise hinzufügen muß, daß Gore-Tex mit der XCR-Membran gleichgezogen hat.
- BW
- Stammuser
xD kein wunder. also noch mieser als die billig-louis-membran.
schade, dass mir polosachen nie passen. ^^
edt: polo hat nicht zufällig wie louis son textil einteiler evtl auch noch mit der premium membran?
edit2: gibts bei polo was mit der premium membran wo man die auch noch rausnehmen kann?
edit3: wo ich grad so im polo-shop surfe...ich brauch irgendwann ne englische maschine! ich brauch dringend einen grund eine bellstaff jacke tragen zu dürfen! die teile sehen so derbe geil aus...achja und dann noch jemand der mir sagt es wäre ok und sicher in kevlar jeans zu fahren.
schade, dass mir polosachen nie passen. ^^
edt: polo hat nicht zufällig wie louis son textil einteiler evtl auch noch mit der premium membran?
edit2: gibts bei polo was mit der premium membran wo man die auch noch rausnehmen kann?
edit3: wo ich grad so im polo-shop surfe...ich brauch irgendwann ne englische maschine! ich brauch dringend einen grund eine bellstaff jacke tragen zu dürfen! die teile sehen so derbe geil aus...achja und dann noch jemand der mir sagt es wäre ok und sicher in kevlar jeans zu fahren.
- DonUschi
- Stammuser
BW hat geschrieben:[Und außer diesen mikroporösen Membranen gibt es noch die hydrophilen Folienmembranen, die etwas anders funktionieren:
http://www.chemie.fu-berlin.de/chemistr ... mpatex.htm
Hmmm, interessant, wusste ich nicht.
- Andreas.
- Stammuser
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