Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon lippes » 09.04.2025, 17:30

Meine Kupplung macht langsam schlapp. Kraftschluss habe ich noch und anfahren ist alles noch kein Problem. Ich muss aber voraus planen.

Nun las ich, dass bei meiner Laufleistung ein Verschleiß der Reibscheiben eher unwahrscheinlich ist. Gekauft habe ich das Moped bei 26.000km und natürlich weiß ich nicht, wie der Vorbesitzer damit umging.
Mein Umgang sollte gewöhnlich sein. Viel Schaltarbeit in den Bergen, aber arbeiten müssen die Kupplungsscheiben hauptsächlich im Stadtbetrieb oder kurzzeitig mal im Gelände. Eigentlich alles nicht wild, denke ich und der Kupplungszug ist richtig eingestellt.

Ich tippe daher auf eine Ermüdung der Kupplungsfedern und ich würde die zuerst tauschen wollen, bevor ich die Kupplung selbst angehe.

Da die Ersatzteilbeschaffung für mich nicht einfach ist, überlege ich auch, wie ich mit der Gehäusedeckeldichtung umgehen soll. Was, wenn mann da 2- oder 3-mal ran muss.
Jedes mal eine neue Dichtung verbauen?
Die Verwendung von Dichtmasse anstelle der Dichtung wurde an anderer Stelle als Pfusch gebrandmarkt. Falls es andere Meinungen/Erfahrungen gibt, würde mich das interessieren. Macht es zum Beispiel Sinn für den abgelegenen Einsatz so etwas mitzuführen. Ggf., welche Dichtmasse würde sich dafür eignen (zum Beispiel ein Allrounder auch für andere Stellen am Motorrad).
lippes
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon KarlMeiDrobbe » 09.04.2025, 18:11

Also, wenn sich an deiner Situation nichts wirklich grundlegendes geändert hat (immernoch irgendwo im nirgendwo? Kein verlässlicher Schrauber zur Hand? Eine sauberen Operationssaal gibts etwa auch nicht?) Dann würde ich eher davon abraten, den Motor zu öffnen.

Die Kupplung rutscht z.B. auch, wenn das falsche Öl verwendet wurde (keine JASO-Spezifikation).

Konzentrier dich besser erstmal auf die (potenziell lebensgefährliche) Baustelle am Vorderrad.

Wenn Du die Sache mit dem Öl nicht sicher ausschließen kannst, empfiehlt sich ein Ölwechsel mit JASO-Öl. Wird es dadurch auch nur ein bischen besser, ist das vermutlich auch die Ursache. Eventuell geht das Rutschen trotzdem nicht ganz weg, wenn sich der Ölschmier in den Belägen festgesetzt hat. Dann kann man immernoch über weitere Maßnahmen nachdenken...

Viel Erfolg!
KarlMeiDrobbe
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon lippes » 09.04.2025, 18:36

Danke Karl.
Ja, die Situation ist noch die selbe.
Beim letzten Ölwechsel vor 2.000km habe ich Öl mit der Spec JASO MA, API SJ verwendet. Allerdings 20W-50 wegen dem aus meiner Sicht besseren Temperaturbereich (extrem heisses Wetter).

Ich dokumentiere ja soweit wie möglich (was man nicht im Schädel hat, hat man in den Beinen oder sonstwo abgespeichert):
Bild
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon KarlMeiDrobbe » 09.04.2025, 19:02

20W kommt mir heftig vor, das wird ja kalt erstmal so gar nicht weich...
Ob das potenziell die Kupplung (Verschleiss?) beeinträchtigen könnte, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich vermute mal, das passt schon?
50 hört sich gut an, JASO passt.

Das Kupplungsspiel muss erstaunlich großzügig sein, damit nichts rutscht, bei mir am äußeren Ende des Hebels etwas mehr als 1cm! Ein paar mm Freiweg reicht bei mir nicht.
Wenn das auch passt, ist wohl schon irgendwie der Wurm drin.

Ich würde trotzdem lieber erstmal nicht öffnen, solange es noch halbwegs tut.

Erstmal Vorderrad erfolgreich richten, dann mit gutem Schrauber weiter planen.

Von Dichtungsfragen hab ich keine brauchbare Ahnung...
KarlMeiDrobbe
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon Hondareiter » 10.04.2025, 19:42

Hallo Stefen
Du fährst kurzzeitig mal im Gelände mit der CB500 ???
20W50 Motoröl ist für Luftgekühlte Zweizylinder ab 750ccm, Harley`s, Boxer BMW usw.
In meiner BMW R100GS ist rotes Synthetisches 20W50 Motoröl, grosse Ölwanne 3,8Liter,
Getriebe und Kardanöl seperat.
Hondareiter
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon wollaa » 11.04.2025, 09:50

das falsche Öl verwendet wurde (keine JASO-Spezifikation). = die Kupp.scheiben "verkleben" und sind dann versaut !
(ist mir leider auch mal passiert )

Amsonsten bei der Laufleistung nur durch häufige Wheelies/ dauerhafte Hochstarts könnten die Kupplung himmeln.
Die Federn werden noch gut sein !

Kuppl.spiel im Zug muss nur wenig sein , große Radien für den Zug und auf beidseitigen Lenkeranschlag achten.
Seitendichtung sollte da sein ! geht schnell defekt (nicht immer wer weiss.....
Flüssige Dichtungsmasse gehört da Nicht hin ( höchstens oben am Kabelausgang und ganz dünn - sonst im Motor blub blub

Wechsel geht auch aufm Bürgersteig / wenn mans kann , Smily
wollaa
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon lippes » 19.04.2025, 09:27

Moin und danke!
Die Idee mit der Dichtmasse lege ich ad acta. Ich sehe ein, dass man damit eher Unheil anrichtet. Die Kupplung rühre ich nur an, wenn's wirklich erforderlich wird und besorge mir in der Zwischenzeit einen Kupplungssatz (frühestens für kommenden Winter hoffentlich).

Dass ich meine CB gelegentlich auf 4WD Wegen fahre, liegt ein bisschen an den örtlichen Verhältnissen. Seit meinen 125er Tagen war ich es auch gewohnt, dass mit dem Zweirad nur wenig unmöglich ist.
Sowieso ist meine CB mit den neuen Reifen inzwischen zum Wahnsinns-Spassgeraet für Twisties mutiert. Ich verlasse ich den Asphalt jetzt nur noch, wenn's nicht anders geht.:)) Das Bike macht gerade unglaublich Spass.

Die Ölwahl habe ich getroffen, weil die Kühlrippen vom Wasserkühler vom Vorbesitzer teilweise verbogen wurden und der Kühler so nicht mehr optimal arbeitet (Aluklump trifft eifrigen Putzteufel?). Außerdem erlauben die Bergstrecken hauptsächlich bis 3. Gang bei 5-6000 Touren. Da sprang letzten Sommer schon häufiger mal der Lüfter an.
lippes
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon KarlMeiDrobbe » 19.04.2025, 09:38

Die 50 in 20W50 steht für die Viskosität bei hohen Temperaturen und passt gut zu deinen Anforderungen. die 20 beschreibt die Viskosität bei niedrigen Temperaturen und ist ... heftig.

Wenn Du die Maschine Startest, solltest Du Laaange erstmal nur so 3,5k bis vielleicht 4k drehen, bis der honig einigermaßen weich geworden ist...

Viel vergnügen beim Twisten! Pass gut auf dich auf und benutze die Vorderadbremse wenn möglich lieber nur zärtlich!
KarlMeiDrobbe
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon wollaa » 19.04.2025, 23:19

Jo man , ganz vorsichtig vorne bremsen , dann reichen die Beläge für 20 Jahre.......
Die Brembobr. ab Bj.97 kommen aus dem Rennsport , die bremsen auch nicht weil sie ja schnell sein wollen ( die Nissin sollen nicht wesendlich schlechter sein)

Deine "Hausstrecke" bis im 3ten Gang zu fahren...versuch mal nur den 2Ten, dan drehste die halt von 6-8000 U/min / NUR wenn der Motor anständig warm ist !

Falls deine Kupplungsscheiben nach einem Ölwechsel IMMERnoch durchrutschen sollten, sind die Kupp.scheiben vollschrott ,da
ach Quark hab ich schon geschrieben
PS. wenn der vordere mantel pfeift beim Bremsen , ist er kurz vor dem Blockieren !
wollaa
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon KarlMeiDrobbe » 20.04.2025, 10:17

Du hattest noch parat, dass die Befestigungsschrauben des Bremssattels gelöst und nicht auf Drehmoment angezogen wurden? Und zudem sorgen ominöse Unterlegscheiben dafür, dass es nicht schleift?

Gute Idee, Damit möglichst agressiv durch die Steppe zu ballern... :roll:

Posting automatisch zusammengeführt: 20.04.2025, 09:05

Und überhaupt: Tut das Not, hochriskanntes und aggresives herumgeheize zu propagieren?

Ich mein klar: jeder muss selbst wissen, ob er sich und andere unnötig und zum bloßen persönlichen Vergnügen rücksichtslos in Lebensgefahr bringt... :ass:

Aber: Wer agro unterwegs sein will, der kommt doch von selbst früh genug auf die Idee!

Meine Erfahrung ist: Dass man gar nicht vorsichtig genug sein kann.

Das Leben ist kurz, lebesgefährlich und endet meist tödlich.
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon Fahrer » 20.04.2025, 10:48

Ich stimme zwar mit KarlMeiRobbe meistens nicht überein, manchmal schon. Da ich fast nur vorne bremse, ist die Bremse für mich das A und O. Wenn da etwas nicht stimmt, fahre ich total unsicher.
Deine CB hat eine Schwimmsattelbremse. Ein Teil ist fest am Gabelholm verschraubt, der Andere kann auf Stiften seitlich hin- und hergleiten. Dadurch kann sich die Mechanik auf die Scheibe einstellen. Wenn du Unterlegscheiben brauchst, sind vermutlich die Stifte fest. Du must die beiden Teile mit den Händen auseinanderziehen und zusammendrücken können. Da hift nur auseiandernehmen, reinigen und dort, wo der Stift im Gummi läuft, mit Silikonfett, wenn vorhanden, LEICHT fetten. Normales Fett enthält Säure, die den Gummi angreift. Es darf kein Fett auf die Scheibe oder die Belege gelangen.
Nach der Fahrt darf die Bremsscheibe handwarm sein, nicht heiß.

Wenn die Kupplung erst einmal richtig rutscht, geht es meistens ganz schnell gar nicht mehr.
Meinen Kupplungsdeckel und auch den Ölwannendeckel klebe ich nur mit Dichtungsmasse ein. Sparsam, viel hilft da nicht viel. Da hat jeder seine eigene Meinung. Den Lichtmaschinendeckel aber immer MIT Dichtung!

Bei der CB 500 mit 160.000 Km fahre ich schon Jahre W20-50. In der Stadt schwimme ich im Verkehr mit und draußen ist sie dann warm.

Sieh zu, dass alles in Ornung kommt, damit du unbeschwert fahren kannst.

Ich gehe immer davon aus, dass ich den anderen die Möglichkeit gebe, mich zu sehen, damit sie auf mich reagieren können.
Fahrer
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon lippes » 21.04.2025, 12:32

Frohe Ostern allerseits
und halleluja, halleluuuJaaa! Now we're getting somewhere!

Ich war schon ein wenig traurig, dass es schien, als wäre Dichtmasse grundsätzlich eine blöde Idee, denn die offensichtlichen Vorteile sind wirklich verführerisch (Gebiete mit schlechter Ersatzteilversorgung bzw. ein Produkt für verschiedene Motorradmodelle). Klar scheint mir dabei natürlich auch, dass der fachmännische Einsatz wesentlich mehr Fingerspitzengefühl erfordert als die vorgesehenen Dichtungen. Ob man dann dafür allein ein oder zwei Stunden braucht, ist in diesem Kontext nicht schlimm.

Jedenfalls, würde ich das Thema gerne wieder aufnehmen. Es eilt nicht sehr (Kupplung rutscht noch nicht) und so kann ich mich erst einmal gründlich darauf vorbeiten. Wär das was für ein eigenständiges Thema? Oder fange ich an, eine Mücke zum Elephanten aufzublasen?
Folgende Punkte fallen mir dazu ein:
- Werkzeuge und Betriebsmittel
- Arbeitsvorbereitung (Reinigen)
- Infrage kommende Produkte (!)
- Verarbeitung
Ich werde die Tage mal recherchieren (Internetquellen).

Nun zur Bremse:
Grundsätzlich ist es für mich völlig absurd (!!) mit einer Bremse rumzufahren, die nur den zarten Einsatz erlaubt.

Persönlich glaube ich nicht, dass ich rase. Ein bisschen sportlich fahren, ja schon.
Speziell in meinem Gebiet hast du in, gefühlt, 5% aller Fälle ALLES (1 mal in 20 oder meinetwegen 30) hinter der nächsten Biegung: Ziegen, Schafe, Kühe, Pferde und natürlich Hunde. Und wenn du glaubst, du hast schon alles gesehen, dann schubbert sich eine ausgewachsene Sau den Rücken an deinem geparkten Moped und wirft es dabei fast um. Haha!.

Falls hier Jungvolk mitliest, prügelt heuch ins Hirn: Es bleiben genug Kurven, die ihr einsehen könnt (wenn man nicht grad in Emden wohnt schätze ich. Hörensagen). Auch wenn man die Kurven kennt, sagt euch, neuer Tag, neue Verhältnisse (die Schrankwand von einem 8-Achser, der da nie fahren/stehen dürfte, z.B.)! Von Volltrotteln auf zwei Beinen habe ich noch nicht einmal gesprochen. Ein gute Fahrtechnik bietet viel Befriedigung (late cornering, s. youtube oder old-school dieses echt gute Buch viewtopic.php?f=3&t=16948).

Zurück zur meiner Bremse. @Fahrer, ja, fest sitzende Stifte des Schwimmsattels machen echt Sinn. Das muss es sein! Kurz gesagt, muss jetzt erst mal heraus finden, wie man die Dinger demontiert bekommt. Das wiki hilft erst mal nicht weiter. Die Teilezeichnung (https://www.bike-parts-honda.de/honda-m ... 900/2/1261) gibt erste Einblicke (Teile Nr. 2, richtig?).
Ich muss jetzt erst mal das Reparaturhandbuch konsultieren. Ich habe gerade nur eine englisches "Ansichtsexemplar" als pdf. Ich berichte und melde mich sowieso, wenn ich nicht weiter komme.

Bis dann.
Zuletzt geändert von lippes am 21.04.2025, 12:32, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon KarlMeiDrobbe » 21.04.2025, 18:06

lippes » 21.04.2025, 12:32 hat geschrieben:Persönlich glaube ich nicht, dass ich rase. Ein bisschen sportlich fahren, ja schon.


Dagegen habe selbst ich, als lästiger Bedenkenträger absolut nichts einzuwenden. Ich selber fahre auch nicht immer nur wie eine Nonne...
Ich bin um ausreichend reserven und "hab Acht" Haltung bemüht. trotzdem wird es manchmal plötzlich ganz schön Eng, denn unerwartete Hindernisse tauchen meist – Tada: unerwartet auf... :huch:

Aber jemandem der von Unstimmigkeiten an der Bremse berichtet, und gerade Spass am endlich mal funktionierenden Reifen gefunden hat, zu empfehlen, mal mit 8000 Touren in die nächste Kurve zu jagen, und dann zu ankern, dass der Vorderreifen pfeifft, fand ich schon echt ... stark! :blink2:

:winke0002:
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon lippes » 07.06.2025, 02:50

Guten Abend allerseits,

heute kamen die frischen Reibschreiben für meine Kupplung an und zwar in Form des
"Clutch Superkit TRW MSK 208" aus dem ZF Aftermarket.
Dieses Kit enthält nun aber 6 baugleiche Reibscheiben und eine weitere mit einem größeren Innendurchmesser als die übrigen. Letztere kommt ja ganz außen hin, zusammen mit der Ringfeder, wenn ich die Beschreibungen richtig verstehe.

Mein Problem ist jetzt, dass laut Beschreibung auch die innerste Reibscheibe eine andere Bauform als die anderen haben sollte.
Was ist da los? Ist es möglich, dass das Kit falsch zusammen gestellt wurde? Es ist ja für die CB bzw.CBF 500 gedacht.
Wer kann hier Auskunft erteilen bitte?

Was gab es sonst?
Die neuen Reifen von Mitas MC-50 (mit 130/70-17 hinten) sind einfach super. Ich habe kein Lenkerflattern mehr, die Haftung und das Handling sind für meine Begriffe großartig. Zusammen mit dem frischen Kettensatz (nun seidige Kraftübertragung) habe ich Grad viel Spass in den Bergen. Leider verschleißen sie auch Recht flott scheint mir. Hinten mehr in der Mitte und vorne mehr an den Flanken. Das macht schon Sinn, denke ich. Allerdings werde ich hinten wahrscheinlich nicht mehr als 6000km schaffen, wenn ich sie glatt fahre (Profil für Regen brauche ich nicht).

Als Ersatz für hinten habe ich mich nun für einen Dual-Sport Reifen (eher Touring Reifen für 90% Straße) entschieden, den Terra Force R von Mitas. Der Reifen verspricht auch super Performance und darüber hinaus eine bessere Laufleistung.

Seit ich nun mit besserem Material unterwegs bin, fällt mir jetzt die Federung als limitierender Faktor auf. Auf dem ersten Ausritt über 300km mit den frischen Reifen tat mir für Tage der ganze Körper weh. Ich will mir daher als nächstes die "billigen" YSS-Federbeine (220€ oder so) einbauen, die hier schon öfter diskutiert wurden.
Größere Reifen wären halt schon auch gut bei den schlechten Straßen, aber ein anderes Moped kommt auf absehbare Zeit nicht in Frage. Was soll das auch sein? Fahrleistungen wie eine CB 500 mit größeren Reifen, besserer Federung, mehr Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen und gleichem Gewicht für einen Furz von einem Menschen (60kg bei 170cm)? Und wo mein Goldesel abgeblieben ist, weiss ich auch nicht.
Haha.
Zuletzt geändert von lippes am 07.06.2025, 02:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon Hondareiter » 07.06.2025, 08:42

Guten Morgen Stefan
Wenn ich das so lese, wäre eine Yamaha XT 600 oder Honda XL 600, bei diesen
Strassenverhältnissen das bessere Motorrad gewesen.
Sind beides sehr zuverlässige leichte und haltbare Maschinen, wenn man sie pflegt und vernünftig fährt.
Ich bin immer sehr gerne mit der XT600 gefahren.
LG Christian
Hondareiter
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon lippes » 07.06.2025, 12:31

Moin Christian!
Wahrscheinlich hat Honda schon längst meine Wünsche in Form der CL 500 erhört. Man muss das Honda schon hoch anrechnen, dass sie diese Lücke gefüllt haben.
Ein gehegtes und gepflegtes altes Bike wie meine CB passt schon gut zueinem lifestyle. Sie ist auch immer gerne gesehen, wenn ich die Reaktion bei jung und alt hier richtig deute. Ich bekam auch schon eine Reihe Kaufangebote, werde in jeder Werkstatt gerne empfangen wenn's Mal hakt, weil keine Berührungsängste.
Beste Grüße, Stefan

Posting automatisch zusammengeführt: 07.06.2025, 12:31

So sehen die Reibscheiben übrigens aus:
Bild
Zuletzt geändert von lippes am 07.06.2025, 12:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon lippes » 08.06.2025, 14:48

Und, als Ergänzung, die XL600 (oder jede andere Adventure) ist bestimmt ein gutes Bike, aber einfach zu groß für mich. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
lippes
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon Hondareiter » 08.06.2025, 20:18

Ich bin nur 168cm groß und hatte im Leben : 1x DT125 ,1x KLX600 ,1x KLX650 ,3x XT600 und meine letzte
war eine KTM600 nur Kickstarter und 138Kg, natürlich alle mit offener Leistung und Dynojet Vergaserkit.
Hondareiter
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Re: Revisionsumfang Kupplung bei 42.000km

Beitragvon lippes » 08.06.2025, 21:27

Respekt Christian. Vieleicht bin ich da ja doch falsch gewickelt. Ich nehm das einfach mal als Ermutigung so ein Fahrzeug auszuprobieren, wenn sich mir die Gelegenheit bietet. Ernsthaft auf der Suche nach nem anderen Moped bin ich ja nicht. Es gibt locker 50 Gründe, die dagegen sprechen.
Der Entscheidende ist momentan, dass mich mein Moped noch jedes Mal happy macht.
Auch heute wieder. Ich war 7 Stunden unterwegs, davon vlt 4,5 im Sattel. So erstaunlich welche Phasen man da an einem Tag durch machen kann. Zuletzt war ich gedanklich mit verschiedenen anderen Dingen beschäftigt, während ich im Automatik-Modus auf der mir bekannten Strecke fuhr. Das lief so geschmeidig und ich glaube, ich war nicht langsam. Kennt ihr das? Wie bei "Die obere Hälfte des Motorrads" (oder so ähnlich). Obwohl ich das Buch dann doch etwas langatmig fand. Vielleicht bin ich aber auch nur youtube verdorben mittlerweile.
Und geschwätzig.

Also dann.

P.s. Bin immer noch an sachdienlichen Hinweisen zu den Kupplungsscheiben interessiert. Notfalls muss ich halt mal aufmachen und mir das selbst angucken. Eine Dichtung habe ich ja.
lippes
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