Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war das?

Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon tahelia » 22.10.2018, 05:14

Wormser » 20.10.2018, 14:00 hat geschrieben:
Presi » 20.10.2018, 10:28 hat geschrieben:
Fortinbras hat geschrieben:Meine Ketten habe ich jeweils nach 30.000km gewechselt, einen Kettenöler habe ich noch nicht angebaut (liegt aber schon im Schrank).

Mein Kettenöler liegt schon seit vier Jahren im Schrank und ich musste seitdem noch keine Kette wechseln.
Kann den nur empfehlen.


Aber wie wirkt sich der Öler im Schrank auf die Kette aus ?


Beruhigend.

Posting automatisch zusammengeführt: 22.10.2018, 04:51

Zaziki » 18.10.2018, 19:57 hat geschrieben:hab meine seit 35tkm und noch keine Ermüdung bemerkt. Die davor musste ich immer häufiger Spannen. Am Ende alle 300km etwa.


Das war so einer meiner Gedanken. Wenn ich sie eigentlich nur beim Reifenwechsel wieder in die alte Stellung bringen muss, von spannen mag ich da gar nicht reden, dann längt sie sich so wenig, das sie das Stadium des aus dem Leim gehens noch nicht erreicht hat. Die Maschine war vor mir ab Werk die 35PS Version, da hat also nicht viel gezerrt, und seitdem hat sie 48PS.. Nebenbei. Haha, 48PS.. Mit 190 Tacho? Ich muss mit der mal die 100km/h messen..
Ich denke, über den Winter fahre ich die Kette noch, mit viel Liebe. Nächsten Frühling ist die Werkstatt, meine, anfahrbar, vorher müsste ich wo hin, ach ne.

Posting automatisch zusammengeführt: 22.10.2018, 04:53

Wormser » 18.10.2018, 20:16 hat geschrieben:.. und die Glieder zogen sich nicht mehr gerade...


Ah ja, stimmt ja. So sieht das dann aus, wenn die O-Ringe hin sind, und die Lagerung nicht mehr flutscht, weil zu wenig Schmierung, Rost, festlaufen. Da hätte ich dann auch baldmöglichst.

Posting automatisch zusammengeführt: 22.10.2018, 05:06

gmbo » 18.10.2018, 23:02 hat geschrieben:Ich habe jetzt den Kettensatz gewechselt, der hatte so 50tkm drauf. Die Kette hätte ich draraulassen können, Diesesmal war eigentlich nur das Antriebsritzel ausgelutscht.
Meine Kette habe ich aber nur beim Reifenwechsel gespannt.
Der Kettensatz DID in Top-Qualität bekommt man durch die Vermittlung von TW für 96 € incl. Versand. Die Alte habe ich damals auch über ihn besorgt. Der genaue Preis steht auf seiner Internetseite.
Gut die Laufleistng schreibe ich dem McCoi zu, der meiner Meinung nach perfekt ölt.

Aber wenn ich ein ungutes Gefühl (Kopfkino) hätte wegen der Kette, würde ich die auch einfach wechseln.


Das mache ich dann. Hoffe, er bleibt uns noch lange erhalten. Die besten sterben ja früh fürs Forum, und werden von Hornissen gestochen. Scherzle. Ich muss ihm noch sagen, dass das mit den Wilbers-Dämpfern dieses Jahr nichts wird, too tight. Na ja, das mit dem Kopfkino war ja nur, weil ich zu wenig Info dazu hatte. Kein realer Anhaltspunkt, nur hatte mal jemand so eingeworfen, 30 t km sei wohl so eine magische Grenze. Wenn sich jetzt zeigt, das divergiert durchaus nach oben hin, sehe ich das schon gelassener. Allerdings werde ich mir bis zum Wechsel Höchstgeschwindigkeiten schenken. Ich denke, das ist für die Kette an der CB die größte Beanspruchung. Weil eben die höchste Dauerleistung eingeleitet wird. Die schnellen Schlaglochruckler stelle ich mir auch etwas tückisch vor, aber wahrscheinlich ist das harmloser. Rabiates Anfahren tut auch nicht gut. Finde ich eh albern. Wenn ich auf dem Hinterrad tanzen könnte, hätte ich auch die Maschine dafür.

Posting automatisch zusammengeführt: 22.10.2018, 05:14

hanipe » 20.10.2018, 10:57 hat geschrieben:... min. 30000 Km... gut gepflegt noch länger :|


Danke! Ja, gute Pflege. Mir stellt sich da regelmässig die Frage, wieviel Dreck ist soviel Dreck, das man ihn entfernen muss. Ich fette grundsätzlich oft, na ja, so alle 5-800 mit dem weissen, aber reinigen nur so jedes sechste Intervall. Ich denke mal, bei echtem Strassenbetrieb hält sich harter Staub in Grenzen. Reifenabrieb auf der Strasse wird da eine geringen Schmirgeleffekt haben, und so kommt da recht wenig zusammen auf den Gliedern. Vor kurzem stellte ich mir die Frage, ob Nebel wohl ähnlich wie Regen einzustufen ist. Wohl aber eher nicht. Das Starkregen die Kette entfettet, kann ich mir vorstellen.
Zuletzt geändert von tahelia am 22.10.2018, 05:14, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon Cyrell Snear » 22.10.2018, 10:53

Fortinbras » 20.10.2018, 10:25 hat geschrieben:Meine Ketten habe ich jeweils nach 30.000km gewechselt, einen Kettenöler habe ich noch nicht angebaut (liegt aber schon im Schrank).

Ich hab fast drei Jahre gebraucht, bis ich den Öler endlich montiert hab. Ursprünglich für die CB 500 geholt, jetzt an der CBF 600 montiert. :oops:

Achso, meine Ketten an der CB500 haben etwa 30-35.000 km gehalten. Zwischen Regina und D.I.D. war kein wirklich spürbarar Unterschied. Haltbarkeit hat viel mit Pflege und Beanspruchung zu tun. Daher ist es auch sehr schwer, Ketten objektiv zu beurteilen. :kratz:
Zuletzt geändert von Cyrell Snear am 22.10.2018, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon Elbflorentiner » 22.10.2018, 23:19

Danke, Gisbert für das Bild deines verschlissenen Ritzels.
Ich werde berichten, was die Ursache des Geräusches ist, sobald ich sie gefunden Habe.

Gruß, Dirk
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon tahelia » 23.10.2018, 04:30

gmbo » 21.10.2018, 23:37 hat geschrieben:so sieht das defekte Ritzel aus, nicht der spitze Sägezahn, aber alle etwas in eine Richtung verbogen, fällt eingebaut so nicht sofort ins Auge erst als ich das komplett sah.


Liebevoll ausgelutscht, dädschmalsachn :)
tahelia
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon Hondaslider » 23.10.2018, 08:12

Bei Anna's CB habe ich 45.000 km Kette, Ritzel und Kettenrad gewechselt. Danach war das knacken und schlagen im Antriebsstrang weg und sie läuft wieder wunderbar ruhig
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon Stjopa » 23.10.2018, 10:37

Bei recht mäßiger Pfölge (nur Dry Lube und das auch nur, wenn ich vor der Ausfahrt daran dachte), hielten meine Ketten knapp 30.000 km.
Außer die allererste (original Honda-Erstausrüstung), die war nach 15.000 km hinüber.
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon tahelia » 24.10.2018, 01:45

Hondaslider » 23.10.2018, 08:12 hat geschrieben:Bei Anna's CB habe ich 45.000 km Kette, Ritzel und Kettenrad gewechselt. Danach war das knacken und schlagen im Antriebsstrang weg und sie läuft wieder wunderbar ruhig


Hm. Dann habe ich vielleicht nochn bissl. Ritzel und Kettenrad stehen eh auf dem Plan. Das macht den Kohl dann auch nicht mehr so fett.
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon Elbflorentiner » 27.10.2018, 22:59

Hallo zusammen,

ich wollte euch noch ein kurzes Feedbag geben, bezüglich meines undefinierbaren Geräusches aus dem Antrieb/Getriebe.
Das heulende Geräusch tritt nur bei 2500 - 3000 U/min auf, ist in allen Gängen, besonders aber im 5. Und 6. Gang wahrnehmbar beim Beschleunigen und im Schub.
Bevor ich als Winteraufgabe den Motor meiner CB zerlege, um das Getriebe zu begutachten, wollte ich doch noch einmal expertiven Rat einholen. Leider ist Dresden mit qualifizierten Hondahändlern nicht unbedingt gesegnet. Diejenigen, die Service anbieten, vertreiben und reparieren noch mehrere Marken und sind leider nicht sehr auskunftsbereit. Für eine Diagnosepauschale von 50,- wollte man sich beispielsweise meiner CB annehmen, die dann bei Erteilung eines Auftrages verrechnen wollte. Hmm, nicht unbedingt in meinem Sinn!

Ich entschied mich daher, nach Zehren bei Meißen zufahren. Da, wo auch das berühmte Porzellan und der Wein herkommen :up:
Ein kleines Motorradhaus, welches Honda- Vertragshändler ist und nur einige wenige Angestellte beschäftigt. Man hatte mir dort schon früher telefonisch bereitwillig Auskünfte gegeben, ohne gleich einen finanziellen Gegenwert zu verlangen.
Auf meine Anfrage nach einem Termin, nach Erläuterung meines Problems, meinte man freundlich, ich möge einfach vorbeikommen, was ich diese Woche auch tat.
Der Chef sah sich meine CB an und meinte, dass die Kette zu wenig gespannt sei. ( was auch so war, weil ich sie ja vorher etwas zurückgenommen hatte, aufgrund eines befürchteten Lagerschadens) Er nahm sie mit in die Werkstatt, sie spannten mir diese und danach sollte ich fahren. Natürlich war das Geräusch noch da, worauf er mich direkt in die Werkstatt schickte, wo ich seinem Meister persönlich mein Anliegen erläutert habe. Auch er war sehr freundlich und obwohl meine CB das mit Abstand älteste Bike auf dem Hof war, versprach er sich so schnell wie möglich darum zu kümmern. Die Wartezeit verbrachte ich bei einem Kaffeeklatsch mit einer hübschen Bikerin :mrgreen: und der Begutachtung der gebrauchten und neuen Bikes.
Nach der Probefahrt meinte der Meister, dass er nichts Ungewöhnliches feststellen konnte und ordnete es als normale Arbeitsgeräusche des Getriebes ein. Das Getriebeausgangslager sei es aber nicht. Die Kette wäre ebenfalls i.O. Außerdem war er sichtlich angetan von meiner Roten. Läuft gut, hat Leistung, fährt geradeaus und bremst super und für das Alter wäre sie in sehr gutem Zustand. Das hatte ich nicht erwartet, aber es ging mir runter wie frisches Öl. :P
Die Aussagen beruhigen erst einmal und werde weiterfahren und beobachten. Sollten die Geräusche lauter werden, kann ich das Getriebe immer noch zerlegen.

Um die Geschichte abzuschließen... Nachdem meine Kette gespannt, meine CB probegefahren, die Benzingespräche mit dem Meister beendet, der Kaffee ausgetrunken und die hübsche Bikerin gegangen war, fragte ich den Chef, was ich denn nun schuldig sei ? Er winkte er ab. Nichts !!!???!!!
Das waren mir dann aber einige größere Bohnen für deren Kaffeekasse wert!

Fazit, es gibt sie noch, die kundenorientierten und freundlichen Vertragshändler, auch wenn man dafür etwas weiter fahren muss.

Grüße, Dirk
Zuletzt geändert von Elbflorentiner am 27.10.2018, 22:59, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon MightyChris » 28.10.2018, 11:02

Ja, solche Werkstätten findet man sehr selten. Ich hab Glück und habe solch eine zumindest was Autos betrifft an der Hand..
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon tahelia » 28.10.2018, 14:13

Elbflorentiner » 27.10.2018, 22:59 hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich wollte euch noch ein kurzes Feedbag geben, bezüglich meines undefinierbaren Geräusches aus dem Antrieb/Getriebe.
Das heulende Geräusch tritt nur bei 2500 - 3000 U/min auf, ist in allen Gängen, besonders aber im 5. Und 6. Gang wahrnehmbar beim Beschleunigen und im Schub.
Bevor ich als Winteraufgabe den Motor meiner CB zerlege, um das Getriebe zu begutachten, wollte ich doch noch einmal expertiven Rat einholen. Leider ist Dresden mit qualifizierten Hondahändlern nicht unbedingt gesegnet. Diejenigen, die Service anbieten, vertreiben und reparieren noch mehrere Marken und sind leider nicht sehr auskunftsbereit. Für eine Diagnosepauschale von 50,- wollte man sich beispielsweise meiner CB annehmen, die dann bei Erteilung eines Auftrages verrechnen wollte. Hmm, nicht unbedingt in meinem Sinn!

Ich entschied mich daher, nach Zehren bei Meißen zufahren. Da, wo auch das berühmte Porzellan und der Wein herkommen :up:
Ein kleines Motorradhaus, welches Honda- Vertragshändler ist und nur einige wenige Angestellte beschäftigt. Man hatte mir dort schon früher telefonisch bereitwillig Auskünfte gegeben, ohne gleich einen finanziellen Gegenwert zu verlangen.
Auf meine Anfrage nach einem Termin, nach Erläuterung meines Problems, meinte man freundlich, ich möge einfach vorbeikommen, was ich diese Woche auch tat.
Der Chef sah sich meine CB an und meinte, dass die Kette zu wenig gespannt sei. ( was auch so war, weil ich sie ja vorher etwas zurückgenommen hatte, aufgrund eines befürchteten Lagerschadens) Er nahm sie mit in die Werkstatt, sie spannten mir diese und danach sollte ich fahren. Natürlich war das Geräusch noch da, worauf er mich direkt in die Werkstatt schickte, wo ich seinem Meister persönlich mein Anliegen erläutert habe. Auch er war sehr freundlich und obwohl meine CB das mit Abstand älteste Bike auf dem Hof war, versprach er sich so schnell wie möglich darum zu kümmern. Die Wartezeit verbrachte ich bei einem Kaffeeklatsch mit einer hübschen Bikerin :mrgreen: und der Begutachtung der gebrauchten und neuen Bikes.
Nach der Probefahrt meinte der Meister, dass er nichts Ungewöhnliches feststellen konnte und ordnete es als normale Arbeitsgeräusche des Getriebes ein. Das Getriebeausgangslager sei es aber nicht. Die Kette wäre ebenfalls i.O. Außerdem war er sichtlich angetan von meiner Roten. Läuft gut, hat Leistung, fährt geradeaus und bremst super und für das Alter wäre sie in sehr gutem Zustand. Das hatte ich nicht erwartet, aber es ging mir runter wie frisches Öl. :P
Die Aussagen beruhigen erst einmal und werde weiterfahren und beobachten. Sollten die Geräusche lauter werden, kann ich das Getriebe immer noch zerlegen.

Um die Geschichte abzuschließen... Nachdem meine Kette gespannt, meine CB probegefahren, die Benzingespräche mit dem Meister beendet, der Kaffee ausgetrunken und die hübsche Bikerin gegangen war, fragte ich den Chef, was ich denn nun schuldig sei ? Er winkte er ab. Nichts !!!???!!!
Das waren mir dann aber einige größere Bohnen für deren Kaffeekasse wert!

Fazit, es gibt sie noch, die kundenorientierten und freundlichen Vertragshändler, auch wenn man dafür etwas weiter fahren muss.

Grüße, Dirk


Wärmt das Herz. Danke für das Geschichtchen. Und er weiss jetzt, Du weisst jetzt, Du hast jetzt eine Werkstatt für's Leben der CB, so Du es nicht selber machst.
tahelia
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon Grim Reaper » 28.10.2018, 17:38

So eine Werkstatt habe ich zum Glück auch in der Nähe. Und das beste: Da steht sogar "Honda" dran! :mrgreen: Nette Leute, guter Kaffee und vor allem sind sie sehr hilfsbereit. Bei meinen letzten drei Besuchen dort habe ich entweder Gebrauchtteile geschenkt oder Tipps und Lösungen für meine Probleme bzw. Adressen für spezielle Anfragen bekommen. Dafür bekommen die aber auch beim nächsten Besuch direkt einen Großauftrag...
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon tahelia » 29.10.2018, 03:27

Jetzt wirds hier schon wieder so verdammt konkret! :) : Also, kennt jemand im Grossraum der Stadt Stuttgart so einen seelenbetriebenen Laden?
tahelia
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon Presi » 09.11.2018, 06:03

Also meine Kette geht nun nach 40tkm auch dem Ende entgegen.
Gepflegt btw entweder mit Fett, Schmodder oder per Pinsel mit verschiedenen Ölen (Getriebe-, Motoren-, Biokettensägeöl) und dabei auch mal trocken gelaufen.
Beim Abhebetest sieht sie noch gut aus und ich musste auch noch kaum spannen, aber sie ist ein wenig ungleichmäßig gelängt (Durchhang plus/minus max. 10mm, eher 5 - nicht gemessen) und - was das Hauptproblem ist - sie macht beim Drehen mit der Hand (beim Fahren nicht hörbar, da höre ich nur BAMBAMBAM aus dem Leo, bei Motor aus nicht auffällig) ungleichmäßige Geräusche.
100%ig ausgerichtet ist sie nicht, aber das war sie nie. Immer nach Kettenspanneranzeige gespannt.
Die Kettenräder sind noch gut.

Ein weiteres Problem ist die ruckige Gasannahme, also harte Lastwechsel sowie bei niedrigen Drehzahlen unter 3000 ein gewisses Konstantfahrruckeln.
Wenn es nicht gerade die Vergasereinstellung ist, vermute ich gerade bei Letzterem ebenfalls die Kette.

Für die Lastwechsel habe ich neulich beim Reifenwechsel die harten Ruckdämpfer in Silikon gebadet mit einem Nullergebnis. Alternativ zu einem Austausch dachte ich daran, ein paar Fahrradschlauchteilchen für satteren Sitz auf die Dämpfer aufzutragen, verschlissen sind sie aber nicht, den Kettenradträger muss man immer noch rausruckeln.
Gibt es dazu hier Erfahrungen?

Ne neue Kette ist nun bestellt (danke @TW).
Zuletzt geändert von Presi am 09.11.2018, 06:03, insgesamt 1-mal geändert.
Presi
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon RoteCB500 » 05.01.2019, 17:49

Presi » 09.11.2018, 06:03 hat geschrieben:Die Kettenräder sind noch gut.

Ein weiteres Problem ist die ruckige Gasannahme, also harte Lastwechsel sowie bei niedrigen Drehzahlen unter 3000 ein gewisses Konstantfahrruckeln.
Wenn es nicht gerade die Vergasereinstellung ist, vermute ich gerade bei Letzterem ebenfalls die Kette.

Für die Lastwechsel habe ich neulich beim Reifenwechsel die harten Ruckdämpfer in Silikon gebadet mit einem Nullergebnis. Alternativ zu einem Austausch dachte ich daran, ein paar Fahrradschlauchteilchen für satteren Sitz auf die Dämpfer aufzutragen, verschlissen sind sie aber nicht, den Kettenradträger muss man immer noch rausruckeln.
Gibt es dazu hier Erfahrungen?

Ne neue Kette ist nun bestellt (danke @TW).


Dass die Kettenräder noch gut sind nach 40.000 km und ungleichgelängter Kette bewzeifel ich stark. Jede Wette, dass die Teilung nicht mehr stimmt. Mein Kettenrad sah auch noch einwandfrei aus, dann habe ich es beim Wechsel auf das neue gelegt. Da sieht man erst, dass es doch fertig ist. Also rate ich auch gleich Ritzel und Kettenrad zu tauschen beim Kettenwechsel, sonst machst du dir die neue Kette gleich wieder kaputt. (Richtig was "gespart").

Deine Lastwechselreaktionen liegen an deinen verschlissenen Ruckdämpfern. Ich habe meine auch grade im Zuge des Kettenwechsels getauscht und hatte vorher das selbe Problem. Mit neuen Ruckdämpfern ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Von Rumgepfusche in Form von Fahrradschlauchstücken in die Lücken stopfen würde ich abraten. Man kann Dinge auch vernünftig machen. :roll:

Ein Satz Ruckdämpfer von Tourmax kostet bei eBay 35€.
RoteCB500
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon krautteich » 05.01.2019, 18:56

Kannst Du bitte mal den Ebay-Link einstellen? Ich bekomme immer nur angezeigt, dass sie für mein Baujahr 2000 nicht passen und
auf der Tourmax-Seite direkt liegen sie bei 49,90 €.
krautteich
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon TW » 05.01.2019, 20:54

Hallo,

vielleicht ist dieser Link hilfreich!
https://www.ebay.at/itm/Ruckdampfer-Ant ... 360a439529

Gruß
TW
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon Presi » 06.01.2019, 09:28

RoteCB500 » 05.01.2019, 17:49 hat geschrieben:
Presi » 09.11.2018, 06:03 hat geschrieben:Die Kettenräder sind noch gut.

Ein weiteres Problem ist die ruckige Gasannahme, also harte Lastwechsel sowie bei niedrigen Drehzahlen unter 3000 ein gewisses Konstantfahrruckeln.
Wenn es nicht gerade die Vergasereinstellung ist, vermute ich gerade bei Letzterem ebenfalls die Kette.

Für die Lastwechsel habe ich neulich beim Reifenwechsel die harten Ruckdämpfer in Silikon gebadet mit einem Nullergebnis. Alternativ zu einem Austausch dachte ich daran, ein paar Fahrradschlauchteilchen für satteren Sitz auf die Dämpfer aufzutragen, verschlissen sind sie aber nicht, den Kettenradträger muss man immer noch rausruckeln.
Gibt es dazu hier Erfahrungen?

Ne neue Kette ist nun bestellt (danke @TW).


Dass die Kettenräder noch gut sind nach 40.000 km und ungleichgelängter Kette bewzeifel ich stark. Jede Wette, dass die Teilung nicht mehr stimmt. Mein Kettenrad sah auch noch einwandfrei aus, dann habe ich es beim Wechsel auf das neue gelegt. Da sieht man erst, dass es doch fertig ist. Also rate ich auch gleich Ritzel und Kettenrad zu tauschen beim Kettenwechsel, sonst machst du dir die neue Kette gleich wieder kaputt. (Richtig was "gespart").

Deine Lastwechselreaktionen liegen an deinen verschlissenen Ruckdämpfern. Ich habe meine auch grade im Zuge des Kettenwechsels getauscht und hatte vorher das selbe Problem. Mit neuen Ruckdämpfern ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Von Rumgepfusche in Form von Fahrradschlauchstücken in die Lücken stopfen würde ich abraten. Man kann Dinge auch vernünftig machen. :roll:

Ein Satz Ruckdämpfer von Tourmax kostet bei eBay 35€.

"Die Kettenräder sind noch gut" heißt bei mir, dass sie keine Sägezähne haben und auch sonst noch unverschlissen sind.
Natürlich tausche ich diese mit den Zahnrädern zusammen aus, speziell das Kettenrad könnte man aber nochmals verwenden, das Ritzel nicht dauerhaft. Nur beim Fahrrad fahre ich das Ritzelpaket meist länger als die Kette.
Die Zahnradteilung ist unverändert, da sich der Abstand der Zähne zueinander nicht verändern kann und die Zähne gerade sind.
Was sich ändert, ist die Teilung der Kette. Diese lässt sich quasi immer noch nicht vom Kettenrad (vielleicht 1-2mm) abheben, aber man spürt eben eine im mm-Bereich ungleichmäßigen Durchhang.

Deine Ferndiagnose in allen Ehren, aber verschlissene Ruckdämpfer muss man prüfen. Für Verdachtdiagnosen empfehle ich immer den Konjunktiv.
Selbst wenn man recht hat! ;)
Mein Kettenradträger ist jedoch fast spielfrei und man muss immer noch lange beidhändig rütteln, um ihn zu entfernen. Ich bin aber der Ansicht, dass man einen Ruck noch besser dämpfen kann und uraltes Gummi suboptimal ist.
Fahrradschlauchteile sind da eine Bastellösung, aber kein Pfusch. Damit kann man durchaus feststellen, ob es zu einer merkbaren Veränderung führt, das ist ein bewährtes Mittel ohne negative Folgen. Sollte es zu keiner spürbaren Veränderung kommen, lohnt auch kein Tausch gegen neue Ruckdämpfer. Ist es hingegen deutlich besser, lohnen auch neue Ruckdämpfer.
Dass diese "nur" rund 40 Euro kosten, war mir nicht bewusst, original liegt man bei 70Euro.
Presi
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Re: Wie lange hielt bei Dir die Kette, wenn nicht, wie war d

Beitragvon RoteCB500 » 06.01.2019, 15:03

Dann sind wir uns ja einig. :up:

Bezüglich der Teilung: Die Kette längt sich, verändert sich in ihrer Teilung und arbeitet sich in das Kettenrad ein. Die Lücken werden größer durch Materialabtrag der Zähne. Grundsätzlich wäre die Teilung zwar immer noch die Gleiche. Aber eine neue Kette würde nicht mehr zum Kettenblatt passen, weil sie Spiel hätte.

Als Diagnosemethode ist der Fahrradschlauchtrick natürlich tauglich. Wobei der Fall eigentlich klar ist, wenn das Kettenrad bei ausgebautem Hinterrad deutliches Radialspiel aufweist. (Wie ich nun weiß, darf da garkein Spiel sein).

Stimmt. Original sind die Ruckdämpfer wirklich teuer, dafür haben sie bei meiner CB aber auch vermutlich 23 Jahre gehalten. Mal sehen ob die Tourmax da mithalten können. Ob es sich gelohnt hat die günstige Variante zu kaufen, weiß ich demnach in 11,5 Jahren (halber Preis der Originale). :D
Zuletzt geändert von RoteCB500 am 06.01.2019, 15:03, insgesamt 2-mal geändert.
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