Gesucht: Erstklassiger Neurochirurg

Themen die mal nichts mit der CB 500 zu tun haben.

Moderator: Free-sky

Gesucht: Erstklassiger Neurochirurg

Beitragvon tahelia » 20.06.2020, 11:25

Na ja, ist nicht wirklich Off-Topic, denn wenn jemand nicht mehr CB fahren kann, aber gerne wollte..
Mir hat es nach einer Antibiotika-Behandlung einer Entzündung der Halswirbelsäule, einer Spondylodiszitis,
einen Halswirbel so schräg abgefackelt, das alles da oben jetzt schräg aufeinander steht. Das ist jetzt ein Jahr her.
Die die Spondi hervorrufende Verunreinigung kam höchstwahrscheinlich durch eine ein Jahr vorher stattgefundene, infizierende Schulter-OP.
Natürlich kann ich dadurch den Hals nicht mehr axial belasten, der Helm wäre viel zu schwer.
Ausserdem ist das Risiko beim kleinsten Unfall nicht zu riskieren.
Die beteiligten Chirurgen waren ganz scharf darauf, mir einen Titan-Halswirbel einzusetzen.
'Da gehen wir von vorn rein.'..
Danke nein, erst mal. Vor allem in der Klinik. Die mir den Halswirbel abgebrannt haben, obwohl sie den Abszeß hätten öffnen können, und einfach ausräumen.
Die entsprechende Abteilung war leider voll belegt. Aufgeklärt hat mich niemand. Die damals 'konservativ' genannte Methode war so eben alles andere als erhaltend.
Ich hab noch zwei Jahre Zeit, die anzuzeigen.
Direkt da oben am Kopf mal eben was ganz rausnehmen, was anderes rein, und wenn der Chrirug hustet, fällt mir der Kopf runter..
Trotzdem. Ich bin so stark eingeschränkt, dass ich mich operieren liesse, falls mir ein Chirurg genug Vertrauen einflösst.
Fällt da jemandem von Euch jemand ein?
Die CB steht vor dem Haus und weint vor sich hin. Und die VT. Und die Wave.

steff
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Re: Gesucht: Erstklassiger Neurochirurg

Beitragvon The Rob » 20.06.2020, 12:53

In Hannover gibt es ein Zentrum, die sind weit bekannt dafür, schwierige Fälle bei sowas zu machen, die behandeln prinzipiell weltweit.
https://www.ini-hannover.de/
Das ist allerdings natürlich etwas weit, und kostenintensiv ist es wohl auch.
Da kommt nämlich jetzt die wichtigste Frage in unserem Medizinsystem: Bist du privat versichert?
https://www.ini-hannover.de/anfragenportal/
Die aufgerufenen 300€ finde ich für die erbrachte Leistung durchaus in Ordnung, frag mal bei deiner Kasse nach.
Wenn du realistische Chancen darauf hast, die vorher behandelnden Ärzte zu verklagen, dann würden die natürlich die Kosten dafür tragen müssen.
Rechtsschutz hast du?
Zuletzt geändert von The Rob am 20.06.2020, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gesucht: Erstklassiger Neurochirurg

Beitragvon TW » 21.06.2020, 21:00

Hallo Tahelia,

nachträglich alles Gute zum Geburtstag.
Versuch es doch erst einmal mit dem Ombudsmann bevor Du den Klageweg beschreitest.

Vielleicht hilft Dir dieser Link in Sachen Spezialisten weiter.
https://www.leading-medicine-guide.de/e ... tis#topics

Gruß
TW
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Re: Gesucht: Erstklassiger Neurochirurg

Beitragvon tahelia » 29.06.2020, 15:20

The Rob » 20.06.2020, 12:53 hat geschrieben:In Hannover gibt es ein Zentrum, die sind weit bekannt dafür, schwierige Fälle bei sowas zu machen, die behandeln prinzipiell weltweit.
https://www.ini-hannover.de/
Das ist allerdings natürlich etwas weit, und kostenintensiv ist es wohl auch.
Da kommt nämlich jetzt die wichtigste Frage in unserem Medizinsystem: Bist du privat versichert?
https://www.ini-hannover.de/anfragenportal/
Die aufgerufenen 300€ finde ich für die erbrachte Leistung durchaus in Ordnung, frag mal bei deiner Kasse nach.
Wenn du realistische Chancen darauf hast, die vorher behandelnden Ärzte zu verklagen, dann würden die natürlich die Kosten dafür tragen müssen.
Rechtsschutz hast du?


Ich danke dir, Rob, das scheint eine erstklassige Adresse zu sein. Jedenfalls nur beste Kritiken. Und sie machen nicht nur privat. Diese 300 sind vielleicht so eine Art Einstiegshürde, um für Patienten mit einem gewissen Leidensdruck zu sorgen.
Wir haben auch in Stuttgart einen Iraner, der einen sehr guten Ruf als Neurochirurg hat.
Na ja. Das schlimmste ist, die eigene Angst zu überwinden. Ich hatte schon ein paar OPs, und das war nie ein Thema. Aber bei den Halswirbeln läufts mir irgendwie kalt den Rücken runter..
Ich benötige, wenn es Ernst wird, sowieso zwei Meinungen..
Nochmals Danke. Übrigens, hattest Du mal dort eine Behandlung, oder kennst jemanden, der hatte?

Posting automatisch zusammengeführt: 29.06.2020, 15:20

TW » 21.06.2020, 21:00 hat geschrieben:Hallo Tahelia,

nachträglich alles Gute zum Geburtstag.
Versuch es doch erst einmal mit dem Ombudsmann bevor Du den Klageweg beschreitest.

Vielleicht hilft Dir dieser Link in Sachen Spezialisten weiter.
https://www.leading-medicine-guide.de/e ... tis#topics

Gruß
TW

Oops, Purzeltag ist ein halbes Jahr her, danke! :D Aber, hei, sollte man sich nicht jeden Tag wie neu geboren fühlen?
Ja weisst du, Ombudsmann, was macht der? Für mich ist immer die Frage, wie man Idioten durch eine Geld'Strafe' zu verbessern sucht, respektive, was man da durchmacht, bevor es soweit ist.
Ich käme mir da wahrscheinlich ähnlich wie ein Vergewaltigungsopfer vor, und das ist es ja auch. Wirklich Geld zu erstreiten, ja, es gibt gute Fachanwälte, die im Vorfeld recht gut einschätzen können, was da geht.
Hier gab es ja keinen schriftlichen Behandlungsplan, oder etwas ähnliches. Die Gemeinheit besteht ja darin, dass wenn man in Not ist, man Fliegen frisst, auch wenn man nicht der Teufel ist.
Ich weiss nur, der junge Arzt sprach von konservativer Behandlung, ich habe dem völlig vertraut, mich gefreut, dass ich an jemanden geraten war, der sich mit dem Patienten fliessend austauschen konnte, ohne seine Zunge verschluckt zu haben, wie andere Ärzte, und 12 Tage später, nach unsäglichen Schmerzen, als hält einem jemand eine Lötlampe ins Genick, hatte ich nur noch Reste eines Halswirbels, der Gott sei Dank per MRT am Einweisungstag als völlig intakt ausgewiesen war.
So gesehen hätte ich eine gute Beweislage, egal, was Ärzte hinterher behaupteten.
Ich weiss, das deren Neurochirurgie einfach voll war, deshalb 'parkten' die mich in der Unfallchirurgie. Der Arzt hat die Antibiotikabehandlung sozusagen als Wink des Schicksals hingestellt, als sei es die Lösung. Dabei hätte man den Entzündungsherd ausräumen können, und meine HWS wäre geblieben, wie sie vorher war.
Anyway. Thomas, die Spondy ist gelaufen, da ist nichts mehr. Worum es jetzt geht, ist die oberen Wirbel wieder aufzurichten. Entweder durch eine Ersatzwirbel, oder, das ist meine Idee, den existierenden plan zu fräsen, wodurch auch die Fehlstellung behoben wäre. Ich weiss natürlich nicht, ob sowas gemacht wird.
Aber dein Vorschlag ist natürlich trotzdem wertvoll, denn ein Facharzt für diese Erkrankung kann mir seine Einschätzung zur damaligen Lage mitteilen, und was am besten zu tun gewesen wäre. Hab dank dafür. Ich sehe gerade, da gibt es einen Prof in der Sportklinik Stuttgart, da war ich schon, die haben einen sehr guten Ruf.
Zuletzt geändert von tahelia am 29.06.2020, 15:20, insgesamt 1-mal geändert.
tahelia
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